Es gibt viele Momente in meinem Leben die mir den Atem rauben.
Ich denke es liegt an den Menschen die ich treffe.
Ich denke in meinem Leben gibt es 3 Sorten an Menschen.
Menschen die ich faszinierend finde.
Menschen die ich bewundere für ihren Mut & ihr stärke.
& Menschen die solche spuren in mir hinterlassen, dass mein Leben ohne vorherige Warnungen a lá „Vorsicht ich mache eine 180° Wendung.“, durcheinanderbringen.
Es gibt Menschen die mich mit ihren blicken, ihrem Anmut und ihrer Ausstrahlung so fesseln, dass ich den ganzen Tag nur schmunzeln könnte wenn ich an sie denke.
Manchmal frage ich mich ob es fair ist, dass ich solche Menschen treffen.
Fair, weil ich nicht weiß, ob ich gut genug bin um mich ihren Erwartungen zu stellen.
Es gibt so viele Menschen auf dieser Welt und immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich mich nach jemandem umschaue den ich suche.
Oft finde ich teile dieses Puzzles das ich in mir trage.
Manchmal, ja manchmal& auch nicht oft merke ich dass ich mein Herz vollkommen offen stehen lasse, weil ich mir erhoffe, dass es alles gut wird.
Das alles was mit diesem verdammten „was wäre wenn“-zusammenhängt doch gut ausgeht und ich als der Sieger aus diesem Spiel hervorgehe.
Aber es gibt diese Märchenprinzen auf dem Schimmel nicht, die man sich wünscht.
Und oftmals merke ich dass ich zulange auf alte Türen starre, dass ich gar nicht merke dass es sich bereits eine neue Tür geöffnet hat.
Dann stoße ich alles neue von mir weg und weigere mich an das zu glauben was doch so greifbar ist und mir vor der Nase rumfliegt, wie eine lästige Fliege.
Zurück zu meiner Lieblingssorte an Menschen.
Menschen die Spuren in mir hinterlassen.
Oft erinnere ich mich an einige Situationen mit einem Menschen der mich so sehr geprägt hat wie kaum ein anderer.
Ich erinner mich daran dass ich manchmal nachts auf ihn gewartet habe, bis auf die Zähne bewaffnet, mit verschränkten Armen, weil er zu spät war.
Oft hatten wir daraufhin Grundsatzdiskussionen, die damit endeten, dass wir uns den Rücken zukehrten und du mich fragtest, ob ich dich nun im Schlaf erwürgen würde.
Dann lachte ich leise, zog es aber in Erwägung.
Du hast mich in meinem Leben oft weitergebracht und oft war es uns unmöglich zusammen zu sein.
Eine Unmöglichkeit des Zusammenseins obwohl wir uns brauchten, klingt doch paradox, oder?
Aber wir konnten damit umgehen, denn wenn wir unsere guten Zeiten hatten, in denen wir abends auf Fensterbänken in den Sonnenuntergang schauten, wussten wir was wir an dem anderen Menschen schätzten.
Oftmals denke ich auch an dich, der Mensch der mich so sehr fasziniert.
Und ich erinnere mich an Momente in denen du mich angestiftet hast auf Dächer zu klettern, die viel zu hoch für mich waren, weil ich Höhenangst habe, aber das habe ich dir nie erzählt.
Du konntest nicht verstehen wenn ich nicht springen will, weil ich nicht glaube dass du mich fangen und halten kannst. Dann hast du dich geärgert& ich bin gesprungen, nur um dir zu beweisen, dass ich an dich glaube.
Dann hast du mich aufgefangen und mir erzählt, dass du nie gedacht hättest, dass es klappt.
Dann wundere ich mich und muss lachen, weil du so ein Schlitzohr bist.
Und dann gibt es solche Momente in denen mir all das durch den Kopf geht und mir bewusst wird:
Es gibt Momente, in denen ich nicht mehr weiß wer ich bin.
Aber dann gibt es einen Menschen der mir sagt:
Vielleicht reicht es manchmal zu wissen, wer man gerne sein möchte
Und dafür danke ich dir.
Von ganzem Herzen, denn ich habe selten einen Menschen erlebt der mich so glücklich machen konnte.