Weil ich mir manchmal wünsche eine wirkliche Wahl zu haben.
Jetzt liegst du hier neben mir.
& Ich werde mir bewusst dass ich keine Wahl habe.
Dass ich nie eine Wahl hatte,weil ich nicht der Mensch bin der auf seinen Kopf hören kann und stets den weg des Herzens geht.
Den Weg der mich in diesem Moment glücklich machen könnte.
Ich stehe neben dir während du die Melodie auf dem Klavier spielst die mir die nächsten Tage noch durch den Kopf schwirren wird,die Melodie die mir in diesem Moment eine Gänsehaut bereitet wie ich sie selten in meinem Leben hatte.
„Nur traurige Menschen spielen in Moll“, sage ich und lächle weil ich dich damit aufziehen möchte.
Doch ich merke wie du zusammenzuckst und dich mir zuwendest.
Wie immer wenn wir auf ein ernsthaftes Thema zu sprechen kommen,versuchst du deine Gedanken mit einem Lächeln zu verbergen und nicht zu zeigen wie recht ich doch habe.
Ich frage mich bis heute noch was es war.
Was mich dazu bewegt hat darauf einzugehen, all das zu erwidern.
Ich weiß nicht ob es einfach nur in mein Bild von dir gepasst hat und ich wissen wollte wie es ausgeht.
Ich weiß nicht ob ich mir dachte, dass ich das alles doch tatsächlich will..deinetwillen oder meinetwillen sei hier dahingestellt.
Oder ob es letztendlich doch die Traurigkeit und dieses Geheimnis in deinen Augen war,wofür ich die Gründe wissen wollte.
„Diese Momente sind es, die ich wirklich Liebe.“ ,hauchst du während du dort neben mir liegst,mich anschaust, mit tiefster Zufriedenheit in deinen Augen und mir über den Arm streichst als wäre ich so zerbrechlich wie Glas. Ich verkneife mir ein seufzen.
Aus Trauer,aus Glück..ich konnte es dir weder in diesem Moment. noch könnte ich es dir jetzt sagen.
Als wir draußen vor der Tür stehen und der Schein,der glimmenden Zigarette auf dein Gesicht fällt entdecke ich erst wie unglaublich zerbrechlich und verloren du doch wirklich aussiehst.
In diesem Licht,in diesem Moment.
Ich empfinde ein Stück Mitleid.
Mitleid,weil ich glaube zu wissen,wie viel hinter deiner Fassade steckt die du immer wieder hochziehst sobald du merkst,dass dir jemand nahe kommt.
Mitleid,weil ich den Menschen hinter der Fassade sehen möchte und mir bewusst bin was für ein großartiger Mensch das sein könnte,wenn du es zulassen würdest ihn deinen Mitmenschen zu zeigen.
Letztendlich möchte ich wissen wer du bist.
Wer du wirklich bist und nicht wer du scheinst zu sein.
Denn du selbst hast mir irgendwann einmal gesagt : „Ich glaube mich kann man in keine Schublade stecken,ich bin nicht so wie ich scheine.“
